Sechs Fragen. Keine Technik.
Keine Fachsprache.
Die meisten Geschäftsführer wissen ungefähr wie ihre IT funktioniert.
Sie wissen dass es einen Server gibt. Dass Backups laufen — irgendwie. Dass der IT-Dienstleister sich kümmert wenn etwas nicht funktioniert.
Was sie seltener wissen ist, was genau ausfallen würde wenn morgen eines der drei wichtigsten Systeme wegfällt. Was das pro Tag kostet. Welche Entscheidung in den nächsten 24 Monaten ohnehin kommt — ob sie sich vorbereiten oder nicht.
Das ist kein Vorwurf. Das ist der Normalzustand.
IT-Fragen werden delegiert.
An den IT-Verantwortlichen. An den Dienstleister. An jemanden der sich auskennt.
Das ist richtig für operative Fragen. Für strategische Fragen reicht das nicht.
Diese Fragen sind nicht delegierbar.
Nicht weil du die Antworten selbst erarbeiten musst — sondern weil du sie kennen musst.
Welche drei Systeme würden dein Unternehmen morgen handlungsunfähig machen?
Nicht welche Systeme vorhanden sind. Sondern welche davon wirklich kritisch sind.
Wer diese drei nicht benennen kann, weiß nicht wo sein Betrieb verwundbar ist.
Was kostet ein Ausfall dieser Systeme pro Tag?
Nicht geschätzt. Nicht gefühlt. Konkret.
Lohnkosten, Produktivitätsverlust, Folgekosten.
Wer diese Zahl nicht kennt, kann Prävention nicht bewerten.
Er kann nur ausgeben oder sparen. ber nicht entscheiden.
Welche Abhängigkeiten schafft deine IT — personell und vertraglich?
Gibt es eine Person ohne die niemand weiß wie etwas funktioniert?
Einen Vertrag der dich an einen Anbieter bindet ohne dass du es bewusst entschieden hättest?
Abhängigkeiten die niemand kartiert hat werden erst sichtbar wenn sie sich nicht mehr
auflösen lassen.
Welche IT-Entscheidung der letzten drei Jahre würdest du heute nicht mehr so treffen?
Das ist keine Selbstkritik. Das ist ein Indikator.
Wer keine Antwort hat, hat entweder perfekte Entscheidungen getroffen — oder keinen
vollständigen Überblick über ihre Konsequenzen. Beides ist eine Information.
Welche IT-Investition ist in den nächsten 24 Monaten unvermeidbar?
Nicht wünschenswert. Unvermeidbar.
Systeme die das Ende ihres Lebenszyklus erreichen. Regulatorische Anforderungen die kommen. Abhängigkeiten die sich auflösen müssen.
Wer diese Frage nicht beantworten kann wird die Investition trotzdem tätigen —
nur reaktiv, unter schlechteren Bedingungen.
Unterstützt deine IT dein Geschäftsmodell — oder hält sie es nur am Laufen?
Das ist keine Frage über Systeme.
Es ist eine Frage über Richtung.
IT die nur am Laufen hält, ist Infrastruktur.
IT die ein Geschäftsmodell unterstützt, ist Strategie.
Was deine Antworten zeigen.
Ohne Punktesystem. Ohne Bewertung.
Wer alle sechs Fragen vollständig und konkret beantworten kann, hat einen belastbaren
IT-Überblick auf Führungsebene. Das ist selten. Und es ist gut.
Wer drei oder mehr Fragen nicht vollständig beantworten konnte, hat keine schlechte IT.
Er hat kein vollständiges Bild.
Das ist ein Unterschied.
Eine schlechte IT muss repariert werden.
Ein fehlendes Bild muss vervollständigt werden.
Beides ist lösbar. Aber nur wenn man weiß womit man es zu tun hat.
Strategischer IT-Überblick ist keine Frage von Technikwissen.
Es ist eine Frage von Sichtbarkeit.
Wer die sechs Fragen beantworten kann, hat sie. Wer es nicht kann, weiß jetzt wo sie fehlt.
Das ist keine Kritik.
Es ist ein Ausgangspunkt.
Wenn du gerade gemerkt hast dass du nicht alle sechs beantworten konntest — das ist der Moment für den der IT-Risiko- & Zukunftsreport gebaut wurde. Er stellt genau dieses Bild her. Systematisch, schriftlich, unabhängig. Nicht als Maßnahmenkatalog — als Grundlage für die richtigen Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge.
Wer weiß, wo sein Bild endet —
weiß auch, wo er anfangen muss.
