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Was ein IT-Ausfall ein mittelständisches Unternehmen wirklich kostet

Was ein IT-Ausfall ein mittelständisches Unternehmen wirklich kostet

Acht Stunden.
Kein Zugriff auf ERP.
Kein E-Mail. Keine Dateiablage.

Vierzig Mitarbeiter sitzen da.
Die Lohnkosten laufen.
Die Produktion steht.

Was kostet das?

Die meisten Geschäftsführer haben eine spontane Antwort. Ein Tag Produktionsausfall. Der Umsatz eines Tages. Vielleicht ein paar tausend Euro für den Notfalleinsatz. 

Diese Antwort ist nicht falsch.
Sie ist unvollständig.

Denn sie rechnet mit dem was sichtbar ist — dem Stillstand.
Nicht mit dem was der Stillstand nach sich zieht.

Lohnkosten laufen weiter während niemand arbeiten kann.
Nacharbeit entsteht. Überstunden fallen an.
Kunden warten.

Und irgendwo in den Folgetagen sitzt die Geschäftsführung in Gesprächen die sie lieber nicht führen würde.

Das steht nicht in der spontanen Rechnung. Aber es steht auf der Rechnung.

Was tatsächlich anfällt.
Vier Kategorien. Keine Horrorzahlen.

Direkte Ausfallkosten.
Vierzig Mitarbeiter sitzen acht Stunden ohne Zugriff auf ihre Systeme. Lohnkosten laufen. Produktion steht. Der IT-Dienstleister kommt im Notfall — zu Notfallkonditionen.

Das ist der Teil den fast jeder einkalkuliert. Und der kleinste Teil der Rechnung.

Wiederherstellungskosten.
Systeme müssen zurückgesetzt, Daten geprüft, Prozesse neu gestartet werden. 
Das dauert selten einen Tag. Während die IT wiederhergestellt wird, arbeitet der Betrieb auf Sparflamme. Mit manuellen Prozessen. Mit Improvisation. 

Mit einem Team das Energie für Betrieb statt für Wertschöpfung aufwendet.

Folgekosten.
Aufträge die nicht rechtzeitig bearbeitet wurden. Lieferungen die sich verzögert haben.
Kunden die angerufen werden müssen. Vertragsstrafen die geprüft werden.

Und die Nacharbeit der Folgetage — 
Überstunden, doppelte Aufwände, Fehler die unter Druck entstehen.

Unsichtbare Kosten.
Management-Zeit die in Krisengespräche fließt statt in Entscheidungen. Interne Unsicherheit wenn niemand weiß wie lange es noch dauert. Vertrauen bei Kunden das nicht dramatisch bricht.

Aber leise beschädigt wird.

Und die Frage die danach im Raum steht: Wie konnte das passieren?

Das sind keine theoretischen Kategorien. Das sind Positionen die auf jeder realen Rechnung
nach einem IT-Ausfall auftauchen — ob sie jemand aufschreibt oder nicht.

Ein realistisches Beispiel.
Nachvollziehbare Zahlen.

Ein produzierendes Unternehmen mit 40 Mitarbeitern.
Vollständiger Systemausfall — kein Zugriff auf ERP, E-Mail, Dateiablage. 
Dauer: acht Stunden.

RechnungKosten
Direkte Ausfallkosten
40 Mitarbeiter × 8 Std. × 35 € Personalkosten11.200 €
Notfalleinsatz IT-Dienstleister1.500 €
Wiederherstellungskosten
2 Tage eingeschränkter Betrieb (40 % Kapazität)5.600 €
Zusätzliche IT-Stunden Wiederherstellung2.000 €
Folgekosten
Nacharbeit und Überstunden4.000 €
Verzögerte Lieferung, Kundenachlass2.500 €
Unsichtbare Kosten
Management-Zeit in Krisengesprächen3.000 €
Produktivitätsverlust Folgetage2.500 €
Gesamtrechnungca. 32.300 €
Richtwert für ein produzierendes Unternehmen mit 40 Mitarbeitern. Ohne Datenverlust, ohne Ransomware, ohne Kundenabgang. Nur acht Stunden Stillstand.
Wenn du gerade die 32.300 € siehst und denkst: „Ich könnte diese Rechnung für mein Unternehmen nicht aufstellen“ — dann ist das der Moment.
Der IT-Risiko- & Zukunftsreport beantwortet genau das » Was deine IT wirklich kostet, welche Risiken real sind und was ein Ausfall in deinem Fall bedeuten würde. Schriftlich. Unabhängig. Auf Entscheidungsebene → Zum IT-Risiko- & Zukunftsreport

Das ist keine IT-Entscheidung.
Es ist eine unternehmerische.

Wer diese Rechnung kennt, stellt andere Fragen wenn IT-Investitionen auf dem Tisch liegen.

Nicht: Was kostet das?

Sondern: Was kostet es wenn du es nicht tust?

Das ist ein fundamentaler Perspektivwechsel.

Eine strukturierte Backup-Lösung die Wiederherstellungszeiten von acht auf zwei
Stunden reduziert, kostet vielleicht 8.000 € im Jahr.

Wer nur auf die Ausgabe schaut, sieht eine IT-Kostenposition.
Wer auf die Risikorechnung schaut, sieht eine Investition die sich bei einem einzigen Ausfall rechnet.

Wer seine Risikokosten nicht kennt,
kann seine Präventionskosten nicht bewerten.
Er kann nur ausgeben oder sparen.
Aber nicht entscheiden.

Eine Rechnung die vorher aufgestellt wird,
verändert keine IT.
Sie verändert wie über IT entschieden wird.

Ausfälle sind selten geplant. Ihre Kosten sind es auch nicht.

Nicht dass IT-Ausfälle passieren — das ist in jedem Unternehmen irgendwann der Fall.
Sondern dass die Rechnung die danach kommt, niemand vorher aufgestellt hat.

Dass Entscheidungen über Prävention ohne die Zahlen getroffen wurden die sie rechtfertigen oder widerlegen würden.

Wer den zweiten Blick vorher wirft —
muss ihn im Ernstfall nicht unter Zeitdruck nachholen.

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