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Das Angebot liegt auf dem Tisch. Wie du es einordnest bevor du entscheidest.

Das Angebot liegt auf dem Tisch. Wie du es einordnest bevor du entscheidest.

Das Angebot liegt auf dem Tisch.
Leistungsbeschreibung, Zeitplan, Preis. 
Es wirkt vollständig. Es klingt durchdacht.

Und jetzt?

Die meisten Geschäftsführer tun in diesem Moment eines von zwei Dingen. Es annehmen oder sich ein zweites Angebot einholen.

Beides hat eine Schwäche.

Weder Annehmen noch Vergleichen beantwortet die eigentlich entscheidende Frage:

Auf welcher Informationsbasis wurde die Empfehlung ausgesprochen?

Ein Angebot das nach einem ersten Gespräch entsteht, basiert auf dem was in 60 Minuten
erzählt wurde — nicht auf einer vollständigen Kenntnis der geschäftskritischen Prozesse,
bestehenden Bindungen oder strategischen Ziele.

Das ist keine Kritik an dem Dienstleister. 
Das ist Informationslogik.

Fünf Dinge die ein Dienstleister kennen muss
bevor er empfehlen kann — und die du prüfen
kannst bevor du ein Angebot annimmst.

Die geschäftskritischen Prozesse.
Welche Abläufe direkt vom Betrieb abhängen, was stillsteht wenn ein System ausfällt, welche Prozesse Priorität haben.
Wer das nicht kennt, empfiehlt Systemlogik.
Nicht Unternehmenslogik.

Bestehende Verträge und Bindungen.
Welche Lösungen bereits laufen, welche Laufzeiten bestehen, welche Abhängigkeiten bereits eingegangen wurden.
Eine Empfehlung die bestehende Bindungen
ignoriert, schafft Konflikte die niemand geplant hat.

Interne Verantwortlichkeiten.
Wer was entscheidet, wer was umsetzt, wo Wissen liegt und wo es fehlt.
Eine Lösung die auf Gegebenheiten trifft die sie nicht tragen können, ist kein Lösung.
Sie ist ein neues Problem.

Die vollständige Kostenstruktur.
Was IT heute wirklich kostet — nicht nur die sichtbare Rechnung.
Wer die Gesamtkosten nicht kennt, kann nicht einschätzen ob eine Investition sich rechnet oder bestehende Ineffizienzen verdoppelt.

Strategische Ziele.
Wächst das Unternehmen, plant es einen weiteren Standort, verändert sich das Geschäftsmodell.
Eine Empfehlung die die strategische Richtung ignoriert, optimiert für heute. Nicht für morgen.

Wer diese fünf Dinge nicht kennt, kann nur empfehlen was technisch sinnvoll ist.
Nicht was unternehmerisch sinnvoll ist.

Eine Empfehlung ist nur so gut
wie das Wissen das ihr vorausgeht.

Ein Angebot das nach einem ersten Gespräch entsteht ist eine Hypothese — und Hypothesen können richtig sein. Sie können falsch sein. 
Solange sie nicht auf vollständigem Wissen basieren, ist der Unterschied zwischen beiden nicht erkennbar bis die Entscheidung getroffen ist.

Wer das weiß, liest Angebote anders.

Nicht mit Misstrauen. Sondern mit einer einfachen Frage im Hinterkopf:

Auf welcher Informationsbasis basiert das was hier empfohlen wird?

Ist die Empfehlung auf meine geschäftskritischen Prozesse zugeschnitten —
oder auf ein generisches Unternehmen meiner Größe?
Berücksichtigt sie bestehende Bindungen — oder setzt sie auf einer grünen Wiese auf?
Kennt sie meine strategischen Ziele — oder optimiert sie für den Status quo?

Das sind keine Angriffe.
Das ist das Handwerkszeug eines Geschäftsführers der Angebote einordnen kann statt sie nur annehmen oder ablehnen zu können.

Ein Angebot einordnen zu können
ist wertvoller als es zu vergleichen.

Das Bild kommt vor der Empfehlung.

Ein Angebot das auf einem vollständigen Bild basiert, ist eine Empfehlung.
Ein Angebot das auf Annahmen basiert, ist ein Vorschlag.

Beide können richtig sein.
Aber nur einer von beiden ist eine belastbare Grundlage.

Das Bild kommt vor der Empfehlung.
Immer.

Wenn du gerade beim Lesen das Gefühl hattest „Ich weiß nicht auf welcher Informationsbasis das letzte IT-Angebot bei mir basierte“ — dann ist das der Ausgangspunkt. Der IT-Risiko- & Zukunftsreport stellt genau dieses vollständige Bild her. Bevor eine Empfehlung entsteht. Schriftlich. Unabhängig. Ohne Folgeauftrag.
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