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Warum wir kein kostenloses Erstgespräch anbieten

Warum wir kein kostenloses Erstgespräch anbieten

Fast jeder IT-Dienstleister
bietet es an.
Fast jeder erwartet es.

Ein erstes Gespräch. Kostenlos. Unverbindlich. 30 bis 60 Minuten. Man stellt sich vor, erklärt die Situation, hört sich an, was der Anbieter zu bieten hat. Das ist der Standard. Und er klingt vernünftig.

Wir machen das nicht.

Nicht weil wir keine Zeit hätten. Sondern weil in 60 Minuten niemand die Realität einer gewachsenen IT-Landschaft erfassen kann. Und weil Empfehlungen auf Basis eines gefilterten Gesprächs keine Entscheidungsgrundlage sind.

Ein kostenloses Erstgespräch hat eine Logik. Und die ist nicht böswillig.

Der Anbieter stellt sich vor. Er hört zu. Er stellt Fragen. Er versucht zu verstehen, was das Unternehmen braucht.

Aber er kennt Ihre IT nicht.

Er kennt nicht, welche Systeme geschäftskritisch sind. Nicht welche Verträge laufen. Nicht welche Abhängigkeiten bestehen. Nicht wo Wissen in einzelnen Köpfen liegt statt in dokumentierten Prozessen.

Er kennt, was Sie ihm in 60 Minuten erzählen.

Und das ist nicht dasselbe wie Ihre IT-Landschaft.

Denn in einem Erstgespräch wird nicht bewertet, was kritisch ist. Es wird bewertet, was gerade präsent ist. Was den Geschäftsführer aktuell beschäftigt. Was zuletzt aufgefallen ist. Was als Problem wahrgenommen wird — nicht was tatsächlich eines ist.

Das Bild, das dabei entsteht, ist nicht falsch. Es ist unvollständig. Und selektiv.

Nicht aus Fahrlässigkeit. Sondern aus Begrenzung.

60 Minuten reichen nicht, um eine gewachsene IT-Landschaft ehrlich zu erfassen. Das ist keine Frage des Aufwands. Es ist eine Frage der Substanz.

Vermutungen sind keine Entscheidungsgrundlage.

Eine IT-Landschaft besteht nicht aus dem, was ein Geschäftsführer in einem Gespräch beschreibt. Sie besteht aus gewachsenen Systemen, laufenden Verträgen, stillen Abhängigkeiten und Prozessen, die niemand mehr vollständig überblickt.

Wer das nicht gesehen hat, bewertet es nicht.

Er vermutet es.

Eine belastbare Einschätzung braucht Einblick.

In die Systeme. Welche vorhanden sind, wie sie zusammenhängen, welche geschäftskritisch sind. In die Verträge. Was tatsächlich bezahlt wird und wofür. In die Zuständigkeiten. Wer was verantwortet und was passiert, wenn diese Person ausfällt. In die Prozesse. Wo IT direkt in Betrieb, Abrechnung oder Dokumentation eingreift.

Erst wenn dieser Einblick vorhanden ist, entsteht eine Einschätzung, die auf Fakten basiert. Nicht auf dem, was in einem Gespräch erzählt wurde.

Ohne diesen Einblick entsteht keine Bewertung. Es entsteht eine Meinung.

Und genau dieser Einblick ist der Kern des IT-Risiko- & Zukunftsreports.

Und ja, er kostet etwas. Das ist bewusst so.

Nicht weil Beratung grundsätzlich teuer sein muss. Sondern weil Unabhängigkeit einen Preis hat.

Ein Anbieter, der kostenlos analysiert, finanziert diese Analyse irgendwie. Meistens über das, was danach kommt.

Wir finanzieren sie nicht über Folgeaufträge. Nicht über Herstellermargen. Nicht über Partnerprovisionen.

Kostenlos heißt nie unabhängig. Unabhängig heißt nie kostenlos.

Der Report kostet, was er kostet. Transparent, vor Beauftragung kommuniziert, ohne Nachkalkulation.

Sie bekommen keine Meinung. Sie bekommen eine belastbare Grundlage für Entscheidungen.

Eine Einschätzung basiert auf dem, was erzählt wurde. Ein Bild basiert auf dem, was tatsächlich vorhanden ist. Gesehen, geprüft, dokumentiert.

Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Es ist keiner.

Der Unterschied zeigt sich spätestens dann, wenn Entscheidungen anstehen.

Wer eine Einschätzung hat, hat eine Meinung. Wer ein Bild hat, hat eine Grundlage.

Eine Grundlage, auf der er entscheiden kann, was Priorität hat. Was es wirklich kostet. Was in den nächsten 24 Monaten auf ihn zukommt. Und was er seiner Bank belastbar erklären kann.

Mit einem Bild stellen Sie andere Fragen. Und Sie erkennen schneller, wenn Antworten ausweichen.

Das ist der Unterschied zwischen reagieren und entscheiden.

„Aber ich möchte mich doch erst mal unverbindlich informieren.“

Das ist legitim. Und es hat eine ehrliche Antwort.

Wenn Sie wissen möchten, was der Report konkret enthält, wie er abläuft und was er kostet — das steht alles hier. Transparent, vollständig, ohne Gespräch.

Wenn Sie danach noch Fragen haben, die sich nicht durch Lesen beantworten lassen, sprechen wir. Aber dann sprechen wir über Ihre Situation. Nicht über unser Angebot.

Was wir nicht tun: Ein Gespräch führen, dessen eigentliche Funktion es ist, Vertrauen aufzubauen, damit am Ende ein Auftrag entsteht.

Nicht weil wir kein Vertrauen wollen. Sondern weil Vertrauen durch Transparenz entsteht. Nicht durch Gesprächszeit.

Es ist kein Zufall, dass fast jeder IT-Dienstleister ein kostenloses Erstgespräch anbietet.

Und es gibt einen Grund, warum wir es nicht tun.

Beide Gründe sind dieselbe Medaille. Nur von verschiedenen Seiten betrachtet.

Wer unabhängig bewerten will, kann nicht gleichzeitig darauf angewiesen sein, dass aus der Bewertung ein Auftrag wird. Das ist keine moralische Frage. Es ist eine strukturelle.

Das ist der Grund, warum der Report etwas kostet. Und der Grund, warum er unabhängig ist.

Unabhängigkeit braucht Distanz zum Ergebnis. Wer nicht davon lebt, was herauskommt, kann ehrlich sagen, was er sieht.
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